Kooperation zwischen Zivilgesellschaft und Parteien als demokratische Basis
Mayen. Demokratie basiert nach der Überzeugung der beiden lokalen freien Wählergruppen der Freien Wähler Mayen (FWM) und der Freien Wähler Mayen-Mittelrhein-Mosel (FWM3) auf
dem demokratischen Engagement von Bürgerinnen und Bürgern. Dabei muten Freie Wähler diesen in der Auseinandersetzung über unser zukünftiges Zusammenleben ausdrücklich etwas zu - das
gemeinsame gesellschaftliche Engagement zur Gestaltung einer menschenwürdigen Zukunft für alle! Eine solche engagierte Bürgerlichkeit bedarf für die Freien Wähler der FWM und der
FWM3 explizit der konstruktiv-kritischen Zusammenarbeit mit vielen zivilgesellschaftlichen Organisationen und Bewegungen.
Entgegen mancher Sorgen und Ängste auf der Seite klassischer Parteien, die alle politische Handlungsmacht in der modernen Gesellschaft immer noch ausschließlich von Wahlen ableiten, sehen
FWM und FWM3 das bürgerschaftliche Engagement in z. B. Bürgerinitiativen, Umweltorganisationen, Bürgerräten für die Zukunft der offenen Gesellschaft gerade in der Abwehr autokratischer
Akteure als wesentlich an.
Denn Demokratie lebt zunehmend von Engagement, vielfältiger Beteiligung und Partizipation der Betroffenen. Und: Unternehmen und Wirtschaftsverbände haben sich schon immer an der
demokratischen Willensbildung durch Lobbyarbeit beteiligt. Aber wer vertritt eigentlich die Anliegen, hinter denen keine ökonomischen, aber höchst wichtige (Allgemein-)Interessen
stehen? Etwa die Rechte von VerbraucherInnen, von benachteiligten Gruppen oder den Schutz von Umwelt und Natur? Gerade hier ist das Engagement unabhängig von Parteien unerlässlich! So
artikulieren zivilgesellschaftliche Organisationen, Initiativen und Bewegungen die Interessen von Bürgerinnen und Bürgern, die sich um zentrale gesellschaftspolitische Themen
sorgen, gegenüber der (Partei-) Politik. Gerade damit nehmen sie eine wichtige Rolle in Demokratien ein, wirken innovativ und nachhaltig demokratisch.
Für die Freien Wähler der FWM und FWM3 ist es deshalb höchste Zeit für eine Zusammenarbeit von Parteien, freien Wählergruppen und Zivilgesellschaft, um die demokratischen Freiheiten
und Strukturen auf allen politischen Ebenen der Bundesrepublik zu stärken. Hilfreich wäre dabei, wenn die vordringlichen gesellschaftlichen Probleme wie Wohnungsnot, Pflegenotstand
und die Krise des Gesundheitssystems, aber auch die vielfach marode Infrastruktur sowie der immer gefährlicher und teurer werdende Klimawandel endlich auf Landes- und Bundesebene
in den Mittelpunkt rückten. Durch positive, nachhaltige und zukunftsfähige Lösungen für diese Probleme könnte auch dem zunehmenden Vertrauensverlust in die Politik und das
politische System deutlich entgegengewirkt werden.